Jagsttalnarren geben bei Prunksitzung Vollgas
Jagsttalnarren ließen es krachen
MÖCKMÜHL Prunksitzung in Züttlingen mit rasanten Tänzen, mitreißendem Gesang und flotten Sprüchen

22-jähriges Jubiläum
Am 11.11.2018 trafen wir uns um 11.11 Uhr zu unserem 22-jährigen Jubiläum.
Mit einem Sektempfang begrüßte die Vorsitzende Sina Harrer und ihre Stellvertreterin Jinella Beck die nicht ganz 50 anwesende Mitglieder und Gäste der Jagsttalnarren 1996 e.V. zur Feier im Sportheim Züttlingen.
Von den ursprünglich 32 Gründungsmitgliedern vom 11.11.1996 waren 8 Mitglieder anwesend. Die Vorstandschaft würdigte die treuen Mitglieder mit dem beliebten Hexenlikör und der silbernen Hexen-Anstecknadel. Die offizielle Ehrung findet auf der Hauptversammlung nach der Kampagne statt.
Wir hatten einen schönen gemeinsamen Mittag, den Markus Harrer mit dem Ausblick auf die Kampagne 2018/2019 weiterführte und nach dem Essen schwelgten wir in Fotos aus alten Zeiten. So mancher sagte: „Oh, das war toll!“ oder „Die Nummer könnten wir nochmal machen!“.
Gesucht wird noch ein Freiwilliger für eine Playbacknummer, ansonsten steht das Programm, welches dieses Mal von mehreren Personen moderiert wird. Das Motto lautet: 2 x 11 Jahre Jagsttalnarren – die Freude ist groß, Hexen, Geister und Gespenster sind los!
Lasst euch überraschen, was das Jubiläumsjahr zu bieten hat. Die Kartenvorbestellung für Mitglieder endet am 21.12. Genauere Infos erhaltet ihr in der nächsten Ausgabe der Möckmühler Nachrichten oder per Mail von Sina2406@web.de.

Hinten v.l.n.r. Sabrina Bender, Volker Montag, Peter Frischbier, Diana Frischbier
Vorne v.l.n.r. Kathrin Orthgieß, Markus Harrer, Ulrike Montag, Sylvie Dietscher
Zeitungsbericht 26.05.2018
Frauenpower bei den Narren
MÖCKMÜHL
Im Vorstand der Züttlinger Jagsttalnarren hat das weibliche Geschlecht das Sagen – Programm der Kampagne steht fest
Von Rainer Köller
Der Vorstand der Jagsttalnarren besteht nach wie vor aus Frauen – auch nach den Neuwahlen bei der Jahreshauptversammlung. Präsidentin ist Sina Harrer, Vizepräsidentin Jinella Beck. Kassiererin bleibt Hülya Özdemir, und Sabrina Holl ist Schriftführerin. Mimoun Mertens ist der „Fels in der Brandung“, kommentiert Präsidentin Sina Harrer die Tatsache, dass Mertens der einzige Mann im Ausschuss ist. Lea und Nele Brzoska, Simone Vogt, Kathrin Orthgieß und Sylvie Dietscher sind ebenfalls Mitglieder im Ausschuss. Die Jagsttalnarren gibt es seit 1996 in Züttlingen, sie sind aus den Faschingsveranstaltungen des Sportclubs heraus entstanden. Am 11.11.1996 fand die Gründungsversammlung im Sportheim statt. Und deshalb wollen die Züttlinger Jecken die nächste Kampagne im Rahmen des närrischen Jubiläums – zwei mal elf Jahre Jagsttalnarren – feiern.
Ideen
Dazu hat sich Markus Harrer, der Sitzungspräsident, etwas Besonderes ausgedacht. Nicht gewählt, gehört er auch nicht zur Vorstandschaft und kontert, bereits im Faschingsmodus: „Ich muss den Mädels gehorchen.“ Und legt noch eine Schippe drauf: „Als nicht Gewählter bin ich quasi der von den Schönheiten der Vorstandschaft Auserwählte.“ Er verspricht, dass das Programm der nächsten Kampagne mystisch, magisch und teilweise gespenstisch wird. Das Motto lautet „2 mal 11 Jahre Jagsttalnarren, die Freude ist groß – Hexen, Geister und Gespenster sind los.“
Im Programm der Prunksitzung wird es insbesondere um den Geist Pfui Buh gehen, der früher jahrhundertelang im Züttlinger Schloss Assumstadt lebte. Dort flog er aber raus, weil er nicht anständig war. Deshalb lebt er seit dem Neubau der Lindenhalle in deren Gebälk. Nicht alleine, dort lebt, ebenfalls seit zwei mal elf Jahren, der kleine Flaschengeist Dschinni, der seine Flasche sucht und nicht mehr findet. Der Poltergeist des Züttlinger Schlosses Domeneck, ein wüster, aber nicht besonders intelligenter Geselle, möchte nicht mehr, dass ihm die beiden Gespenster im Gebälk der Halle Konkurrenz machen und mischt heftig im Programm mit. Hinzu kommen die beiden Symbolfiguren der Jagsttalnarren, die Hex‘ und das Hexle, die in diesem Jahr zum ersten Mal von Janine Bechstein und Leonie Vogt verkörpert werden. Die beiden reiten auf ihren Besen in die Halle und wollen Magie, Zauber und spirituellen Witz im Programm zum Besten geben.
Wie das alles geschehen soll, verraten die Präsidentin und ihre Damenriege genauso wenig wie der Sitzungspräsident. Die Fans des Narrenclubs im Möckmühler Ortsteil dürfen gespannt sein und sich auf Grusel-Gänsehaut freuen.
Weit bekannt
Die Jagsttalnarren haben derzeit über 170 Mitglieder und sind insbesondere im Bereich der Tanzgruppen über das Jagsttal hinaus bekannt. In der abgelaufenen Kampagne standen insgesamt 51 Tänzerinnen und Tänzer auf der Bühne in der Lindenhalle.
Sänger gesucht
Markus Harrer und Präsidentin Sina Harrer würden gerne wieder Sängerinnen und Sänger auf der Bühne sehen, die mit „gespenstig guten Liedern“ Stimmung in den Saal bringen. Interessenten können sich unter der E-Mail-Adresse Sina2406@web.de mit der Präsidentin in Verbindung setzen.
Bildinformation: Der Züttlinger Sitzungspräsident Markus Harrer mit dem Vorstandsteam der Jagsttalnarren: (von links) Sabrina Holl, Sina Harrer, Jinella Beck und Hülya Özdemir. Foto: Agentur Kochertal

© Heilbronner Stimme GmbH & Co. KG
28.04.2009 Moderate Erhöhung der Mitgliedsbeiträge
Möckmühl – Die Jagsttalnarren werden ihre Mitgliedsbeiträge leicht erhöhen, wie bei der Mitgliederversammlung beschlossen wurde. Markus Harrer leitete an Stelle des erkrankten Präsidenten Peter Frischbier die Versammlung.
Der Präsident bedankte sich bei allen Aktiven, Helfern sowie dem Ausschuss für die vorbildliche Zusammenarbeit und die Organisation der erfolgreichen Kampagne 2008/2009. Für die Zukunft wünscht er sich noch ein engagiertes und diszipliniertes Training der einzelnen Gruppen. Markus Harrer hatte in seiner Rede nur aus seiner Sicht Erfreuliches von den beiden Prunksitzungen zu berichten. Bereits zur nächsten Kampagne soll es eine Jagsttalgarde geben. Nach dem Bericht von Gerd Trommler, dem Kassier, wurde den Anwesenden klar, dass Sponsoren ein wichtiges finanzielles Standbein des Vereins darstellen. Momentan liegt der Mitgliederstand bei 155.
Der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Die Wahlen erbrachten folgendes Ergebnis. Peter Frischbier (Präsident), Markus Harrer (Sitzungspräsident), Petra Krieger (Schriftführerin), Bernd Ackermann und Hubert Knäbel (Beisitzer), Achim Heinzmann und Hermann Pfahl (Kassenprüfer). Ein heikler Punkt war noch ein Antrag des Vereinsausschusses, dass die Mitgliedsbeiträge erhöht werden sollen. Markus Harrer erläuterte, dass die bisherigen Beiträge noch aus dem Gründungsjahr stammen und lediglich auf volle Euro-Beträge bei der Umstellung gerundet wurden. Die Versammlung stimmte der vom Ausschuss vorgeschlagenen sehr moderaten Beitragserhöhung ohne große Diskussion zu.
Motto Der Ausschuss schlug das Motto – „Traumschiff“ – für die Kampagne 2009/2010 vor. Ein sehr offenes und umfassendes Thema, das den Aktiven entgegenkommen dürfte. Die Prunksitzungen finden am 12. und 13. Februar und der Kinderfasching am 14. Februar 2010 statt. Vizepräsidentin Ulrike Montag nahm die Ehrungen vor. Für 11-jährige Mitgliedschaft wurden folgende Personen mit einer Urkunde und einer Anstecknadel geehrt: Petra Bauer, Markus Föll, Steffen Frischbier, Mario Gebert, Edith und Klaus Hamann, Anna-Maria, Fabio, Denise, Hubert und Lorena Knäbel, Andreas Koch, Alexander Müller, Manfred und Marlies Nesch, Artur, Marion, Sabrina und Steven Schmidt, Hajo Schröder, Karl Friedrich, Uta Schugt, Andreas Steck, Andreas Strack, Lisa-Carolin Trahorsch und Berthold Weiß. Harrer bedankte sich für die Treue der Vereinsmitglieder. Allerdings waren nicht so viele gekommen. red
23.02.2009 Karnevalistischer Ausflug in Sonne
„In Züttlingen ist es immer sehr schön.“
Hilde Mathes
Möckmühl – Unter dem Motto „Sommer, Sonne, Strand Meer“ zeigten die Züttlinger Jagsttalnarren mit einem umfangreichen Programm in zwei Prunksitzungen ihr karnevalistisches Können. Zahlreiche befreundete Gastvereine, aber auch närrisch aufgelegte Jagsttäler hatten den Weg in die Lindenhalle gefunden.
Vor allem der neue Sitzungspräsident Markus Harrer hatte es Besucherin Hilde Mathes angetan. „Der ist ein richtiges Allroundtalent“, war die Mosbacherin überzeugt. Sie kommt „bestimmt schon seit zehn Jahren hierher“, nicht zuletzt, weil die Enkelkinder Larissa und Jennifer aus Herbolzheim sich von den Jagsttalzwergen bis zu den Funky Diamonds hochgearbeitet haben, wo sie jetzt mittanzen.
Tatsächlich ist es der neue Präsident, der nicht nur durchs Programm führt, sondern auch Witze erzählt, als Redner in die Bütt steigt, das Publikum mit Liedern in die richtige Stimmung versetzt und immer wieder den Ruf „Jagsttalnarren helau“ und die auf einem Stimmungsbarometer ablesbare „Rakete“ einfordert. Unterstützt wird er von Vorgänger und Vereinschef Peter Frischbier, der im 13. Karnevalsjahr der Jagsttalnarren vorrangig hinter den Kulissen die Fäden zieht.
Fröhlich Aktivität will der Elferrat auch von den Besuchern sehen: Beim Lied vom roten Pferd oder vom Polygamie-Hamster kennen die Narren in der Halle Ablauf und Text, beim Seilspringen auf der Bühne, teilweise mit verbundenen Augen, kommen die vier „Freiwilligen“ ganz schön ins Schwitzen. Süß die kleinen Jagsttalzwerge, die in ihren blau-silber-weißen Gardekostümchen selbstbewusst auf der Bühne strahlen. Einen fröhlichen Barfußtanz, der zum Motto passt, zeigen die Girlies und verabschieden sich mit einem Sprung von der Bühne. Immer wieder sorgen auch die kräftig auf die Pauke schlagenden Züttlinger Krawallos für Stimmung. Dass die Funky Diamonds seit Pfingsten geprobt haben, hat sich gelohnt: Die Choreographie des Gardetanzes stimmt, im Gleichtakt zeigen sie viel Bein und gute Laune. Zum Schunkeln animieren die coolen Showgirls. An Eleganz und Feingliedrigkeit ist das Männerballett kaum zu überbieten: Mit Blümchen-BH und Entenmütze ausgestattet haben sie beim Lied „Alle meine Entchen“ die Lacher auf ihrer Seite.
Programm Zahlreiche Gastvereine runden das Programm ab, so Tanzmariechen Vanessa aus Hardthausen oder das Tanzpaar aus Leingarten. Ebenfalls mit von der Partie: die Allfelder Weißkopf-Garde und die Sulzbacher Garde, die auch ganz ohne Trainerin hervorragende Leistungen bietet. Auch wenn sich die gegenseitige Ordensverleihung etwas langwierig gestaltet und die Hälfte des Publikums unbeschäftigt lässt, sind die Besucher am Ende zufrieden. So auch Hilde Mathes: „In Züttlingen ist es immer sehr schön.“
(Von Ute Plückthun)
31.01.2009 Vom Gardetanzfieber angesteckt
Hoch die Arme, hoch das Bein: Damit bei den Aufführungen während der fünften Jahreszeit alles klappt, müssen die Kleinen viel üben.Foto: Ute Plückthun
Möckmühl – Ist der Aschermittwoch erst einmal vorbei, kommt Sina Harrer ihr Tagesablauf „seltsam ungewohnt“ vor. Im Moment ist sie mit Tanztraining und Bühnenvorbereitung voll in ihrem Element: „Die fünfte Jahreszeit ist doch die beste“, versichert sie.
Von Mai bis Februar widmet sich die 21-jährige Züttlingerin drei Mal die Woche ihrem Hobby Gardetanz: Als Trainerin der Jagsttalzwerge hat sie zusammen mit Sabrina Montag das Sagen, im Team mit Karin Albrecht macht sie auch dem Männerballett Beine. Außerdem tanzt die gelernte Industriekauffrau bei den Showgirls mit.
Start bei den Girlies Seitdem sie vor zehn Jahren bei den Girlies angefangen hat, hat sie die Tanzbegeisterung nicht mehr losgelassen. Eine Freundin brachte sie schließlich zu den Jagsttalzwergen. „Es ist einfach süß, die Kleinen tanzen zu sehen“, sagt sie auch nach sechs Jahren Trainerarbeit. Dass die 15 Kinder zwischen fünf und elf Jahren „voll dabei“ sind und man „merkt, dass es Spaß macht“, ist für sie eine zusätzliche Motivation. Dabei kommt es Sina Harrer beim einstündigen Training nicht auf Höchstleistungen an, auch wenn Trainingsdisziplin und zusätzliche Übungen zu Hause von den Zwergen gefordert werden: Mit Geduld und Ausdauer führt die Trainerin die jüngsten Züttlinger Narren an Spagat und Rad heran, „es gibt aber auch mal ein Spiel, wenn die Konzentration nachlässt“, sagt Sina Harrer.
Ihren Sport findet die siebenjährige Anna richtig gut, vor allem, dass mit dem Training am Samstagabend was los ist. Auch Dana (9) hat „ganz viel Spaß“ dabei und lobt ihre Trainerin, „bei der wir viel lernen“. Schließlich wollen Schrittfolge und Liedrhythmus wohl beachtet und gut einstudiert sein. Auf ihren baldigen Auftritt bei Uroma Anna im ASB-Pflegeheim Möckmühl zusammen mit Schwester Kira (7) und Cousine Alexa (9) freut sie sich besonders.
Insgesamt fünf Auftritte haben die Zwerge mit ihren zwei Tänzen in der anstehenden Hochsaison zu absolvieren, drei davon bei eigenen Faschingsveranstaltungen in der Lindenhalle.
Dana weiß jetzt schon, Wochen vor dem Auftritt, dass sie in diesen fünf Minuten ganz besonders aufgeregt sein wird, „weil da so viele Leute sind“. Wenn die fünf Garde- und Showtanzgruppen, die beiden unterhaltsamen Büttenredner, die fetzigen Krawallos und die Teilnehmer der Playbackshow auf die Bühne kommen, „ist die Halle sehr gut ausverkauft“, sagt Peter Frischbier, Vorstand der 90 aktiven Jagsttalnarren. „Es freut uns, dass wir unser komplettes Programm mit eigenen Leuten bewältigen können.“ Auch Peter Frischbier ist vom Fasching nicht mehr losgekommen: Nach der Gründung wollte er „es eigentlich nur zwei Jahre machen“, jetzt ist er schon zwölf närrische Jahreszeiten dabei.
Vorfreude aufs Kostüm Ihr zweiteiliges Gardetanzkostüm, blau und weiß mit silbernen Pailletten, erwarten die Jagsttalzwerge bereits sehnsüchtig Die Ideen zur Choreographie holt sich Sina Harrer von Videos oder anderen Faschingsveranstaltungen.
Um zu interessanten Schrittfolgen zu kommen, ist jedoch auch eigene Kreativität gefragt: „Manchmal stelle ich mich einfach vor den Spiegel und probiere, dabei kommt immer etwas raus.“
(VonUte Plückthun)
11.03.2008 Jagsttalnarren präsentieren neue Hexen
Gründungsmitglieder und Vorstandschaft bei der Hauptversammlung der Jagsttalnarren im Züttlinger Sportheim.Foto: Jürgen Leikowski
Möckmühl – Mit der Vorstellung des neuen Hexles Natalie Dierolf und der neuen Hexen Dagmar und Elisa Frischbier, wurde die Hauptversammlung der Jagsttalnarren im Züttlinger Sportheim durch den Präsidenten Peter Frischbier eröffnet.
In seiner Rede bedankte sich Peter Frischbier bei allen Aktiven und seinem Ausschuss für die vorbildliche Zusammenarbeit und der erfolgreichen Durchführung der kurzen Jubiläumskampagne. Erfreut war er über das das Erscheinen der zahlreichen Mitgliedern, so dass nur noch wenig freie Plätze vorhanden waren.
Nach dem Bericht von Kassier Gerd Trommler wurde den Anwesenden klar, dass Sponsoren ein wichtiges finanzielles Standbein des Vereins darstellen.
Sonniges Kampagne-Motto Der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Bei den Wahlen wurden die Amtsinhaber bestätigt. Vizepräsidentin bleibt Ulrike Montag, Kassier Gerd Trommler, und die beiden Beisitzer sind nach wie vor Karin Albrecht und Kathrin Köller.
Aus den zahlreichen Vorschlägen für das Motto der Kampagne 2008/2009 wurde mit großer Mehrheit „Sommer, Sonne, Strand und Meer“ gewählt. Von den Mitgliedern gab es Lob für den Kinderfasching, den dieses Mal Ulrike Montag moderiert hatte. Ein besonderes Lob erhielten auch die Techniker, die für einen perfekten Ablauf der Prunksitzungen sorgten und schnell auf kurzfristige Änderungen im Programmablauf reagierten.
Für 11-jährige Mitgliedschaft wurden folgende Personen mit einer Urkunde und einer Anstecknadel geehrt: Karin Albrecht, Cinderella, Helga, Hans-Peter, Jinella und Maverick Beck, Yvonne Dollinger, Andreas, Melanie und Stefan Föll, Celina Frank, Dagmar, Elisa, Ewald, Felix und Marc Frischbier, Sina Harrer, Jens, Katja, Miriam und Ulrich Heiligenmann, Melanie und Steffen Hitzler, Nadine Hofmann, Bernd und Heike Hofmann, Sabrina Holl, Marcel und Mario Kirchner, Kathrin Köller, Johanna und Jürgen Leikowski, Anja und Stefan Martin, Friederike Meister, Thomas Michalik, Sabrina Montag, Isabell Mühlbach, Kevin und Michael Münzl, Jasin Özdemir, Gabriele Ossner, Martin-Hans Reinert, Corinna Sailer, Markus Schmid, Willi Schweiss und Nizamettin Weispfenning.
Folgende Gründungsmitglieder erhielten neben der Urkunde und der Anstecknadel noch ein Weinspräsent: Bernd Ackermann, Heidi und Manfred Föll, Diana, Doris und Peter Frischbier, Iris und Volker Gözinger, Jürgen Hamann, Markus Harrer, Cornelia und Harald Hitzler, Wolfgang Knandel, Petra Krieger, Ulrike und Volker Montag, Anja und Markus Münzl, Hermann Pfahl sowie Frank und Bernd Sailer.
Peter Frischbier bedankte sich bei den Geehrten und sprach die Hoffnung aus, dass sie in 11 Jahren hoffentlich wieder geehrt werden können.
(Von Jürgen Leikowski)
04.02.2008 Reden gespickt mit Humor
Seit elf Jahren sind die Musikanten der Krawallos beim Fasching in Züttlingen mit von der Partie.Foto: Rudolf Landauer landauer
Möckmühl – Den Züttlinger Jagsttalnarren kommt die kurze Kampagne entgegen, können sie sich so voll auf ihr elfjähriges Bestehen konzentrieren. Zwei Prunksitzungen hintereinander wollen gut vorbereitet sein. Üblicherweise gestalten die Züttlinger ihre Veranstaltungen vorwiegend mit eigenen Kräften. Wer annimmt, dass es deswegen zu Mangelerscheinungen etwa bei Showelementen, Tanzgruppen und guter Musik kommt, der irrt sich ordentlich. Die Jagsttalnarren haben sich in den elf Jahren ihres Bestehens zu einem reifen Verein entwickelt, der großen Wert auf eine harmonische Gemeinschaft legt.
In dieser Vereinsfamilie begegnet einem ein Name besonders häufig: Frischbier. Peter Frischbier ist seit elf Jahren Vereins- und Sitzungspräsident. Doris Frischbier ist ebenfalls seit elf Jahren dabei und bildet als Hexe zusammen mit dem jungen Hexle die Symbolfigur der Narren.
Keine Hexen Wehmut kam auf, als Doris Frischbier verkündete, dass sie nach dieser Kampagne aufhört. „Die eine ist zu alt, die junge zu groß geworden“, sagte Peter Frischbier, denn auch Denise Knäbel hört auf. S’Hexle soll ein junges Ding sein, sieht das Protokoll vor. Zu Ehren der beiden kamen alle Hexle der vergangenen elf Jahre auf die Bühne.
Ortvorsteher Manfred Föll brachte mangels einer Bütt – „die spare halt ständig“ – einen Notenständer mit. Warum er Gummistiefel anhatte, erklärte er so: „Die Scheinwerfer strahlen so heiß, irgendwohin muss die Brüh doch laufe könne.“ Seine humorige Rede kam gut an.
Vizepräsidentin Ulrike Montag nahm in ihrem Beitrag die Männer kräftig aufs Korn und hielt so manchem den Spiegel vor. Klasse auch die Tänze unter anderem von den Showgirls und den Funky Diamonds. Die Krawallos stehen nicht für Krawalle. Das bewiesen die Musiker aufs Neue.
Frech und gekonnt der Vortrag der Züttlinger Lieblinge. Mit ihrer Tanz- und Travestieparodie begeisterten sie das närrische Publikum ebenso wie mit der Playbackshow. Gäste aus Billigheim, Leingarten und Heidelberg lieferten tolle Beiträge zum elften Narrenjubiläum.
(Von Rudolf Landauer)







